NLP-Grundlagen: Was ist und wie funktioniert NLP

NLP-Grundlagen: Was ist und wie funktioniert NLP

Nov 28

NLP ist mittlerweile ein gängiger Begriff in allen Bereichen, die mit Kommunikation zu tun haben, wie in der Wirtschaft, im Coaching, der Therapie und in vielen Bereichen des Alltags.

Lange wurde NLP als unwissenschaftlich bezeichnet und abgewertet. Nach 30 Jahren nun stellt sich heraus, dass sie zur am weitesten verbreiteten Methode der Weiterbildung geworden ist. Begriffe wie „Ressourcen“, „Zielorientierung“ werden nur deshalb heute so selbstverständlich in die Alltagssprache integriert, weil die vielfältigen Methoden der neurolinguistischen Programmierung, angewandt von Kommunikationstrainern, Therapeuten oder Managern, im Geschäftsleben und im Alltag zu einem allgegenwärtigen Thema geworden sind.

Bevor wir den Begriff NLP genauer klären, einiges zu den Voraussetzungen

Intelligenz ist die Fähigkeit zur Reflexion, also zum Erkennen von Mustern, Strukturen und Zusammenhängen. Die Fähigkeit diese Erkenntnisse für sich zur Problemlösung zu nutzen gehört dazu. Dies ist ein sehr komplexer Vorgang, welcher ausgesprochen anfällig für Störungen ist. Das zeigt sich in den mannigfaltigen Fehlentscheidungen und psychologischen Problemen vieler Menschen.

Um diese Probleme zu reduzieren, bemüht man sich, ihnen diesen Prozess bewusst zu machen, bei der Reflexion und der Veränderung behilflich zu sein.

Ein sehr differenziertes Modell, welches versucht diesen vielschichtigen Vorgang zu erklären und zu spiegeln ist das Modell der „Neurolinguistischen Programmierung“, NLP in Kurzform. Es hilft Dir, diesen komplexen Vorgang, der Dich zu Fehlentscheidungen animiert oder psychologische Störungen verursacht, mittels veränderter Selbstreflexion anders zu sehen und zu beurteilen. Diese veränderte Sichtweise ist die Grundlage für ein neues Modell von der Umwelt und die Grundlage für das Ablegen alter Verhaltensmuster mit der Chance für neue.

Geschichte des NLP

Das NLP war ursprünglich als neues Verfahren der Kurzzeit-Psychotherapie entwickelt worden. Der damalige Mathematikstudent und spätere Psychologe Richard Bandler und der Linguist John Grinder entwickelten es Anfang der 70er in den USA, an der University of California in Santa Cruz. NLP wurde von ihnen als das Studium der Struktur subjektiver Erfahrungen beschrieben und seiner Folgerungen daraus. Gregory Bateson, dessen Assistent Grinder zeitweilig war, soll ebenfalls einen gewissen Einfluss auf das NLP gehabt haben, wobei er sich nach anfänglicher Begeisterung später von den beiden distanzierte.

In der Folgezeit interessierten sich Bandler und Grinder besonders für drei Therapeuten verschiedener Ausrichtungen, welche zu ihrer Zeit besonders erfolgreich auf ihrem Therapiegebiet tätig waren. Sie wollten die Vorgehensweisen/Techniken herausfinden, die diese Therapeuten so erfolgreich machte. Es handelte sich dabei um den Gestalttherapeuten Fritz Perls, die Familientherapeutin Virginia Satir und den Hypnotherapeuten Milton H. Erickson.

Mithilfe der Analyse von Sprache und Körpersprache der drei Therapeuten und ihrer Arbeitsweise sollten bestimmte Interventionstechniken herausgearbeitet werden. Diese Erkenntnisse zusammen mit den Erkenntnissen aus der Linguistik waren der Grundstock zur ersten NLP-Schule.

Mitte 1970 wurden erste Berichte dazu in zwei Büchern veröffentlicht. Zuerst entwickelten Bandler und Grinder das „Preferred Representational System“, welches die individuell unterschiedliche Wahrnehmung der Umwelt feststellt, vornehmlich über bestimmte Sinneswahrnehmung. 1976 wurden die Sprachstrukturen von Perls und Satir untersucht und darauf aufbauend das Meta-Modell der NLP entwickelt, auf das später noch näher eingegangen wird. 1979 wurde aus den Beobachtungsergebnissen des Hypnotherapeuten Erickson das Milton-Modell erarbeitet.

Das NLP-Methodenbündel wurde nach und nach erweitert, indem herausragende Künstler, Manager, Verkäufer, Pädagogen, Personen aus dem Rechtswesen, usw. beobachtet und deren spezielle Methoden analysiert wurden.

Verschiedene psychotherapeutische Ansätze aus Gestalttherapie, Familientherapie und Hypnotherapie werden im NLP vereint, um zu einem ziel- und lösungsorientierten Therapieverfahren zu kommen. Auch für andere Bereiche der Kommunikation, wie das Coaching oder für Managementtechniken ist Methode der neurolinguistischen Programmierung von großem Nutzen.

Leider wird NLP oft nur auf eine Sammlung unterschiedlicher psychologischer Verfahren und Modelle reduziert. Es wird unterstellt, dass es nur darum geht, eine effizientere zwischenmenschliche Kommunikation und somit Einflussnahme zu erzielen. NLP ist aber keine Technologie, sondern ruht auf epistemologischen und methodologischen Grundlagen.

Die meisten Untersuchungen zu NLP fanden in den 80er Jahren statt. Aus neuerer Zeit stammt „NLP and Learning“ – ein Projekt, welches an der University of Surrey die epistemologischen Grundlagen des NLP neu überdenkt. In dem Projekt werden die neuesten Ergebnisse der Kognitionsforschung, insbesondere der kognitiven Linguistik für das NLP ausgewertet.

NLP wird von vielen Anwendern und Verbänden als ein Modell menschlichen Lernens und menschlicher Kommunikation betrachtet, weniger als eine Wissenschaft oder eine Form der Psychotherapie. Auf dem Weiterbildungsmarkt für Methoden des Kommunikations- und Verhaltenstrainings gehört die neurolinguistische Programmierung neben der Transaktionsanalyse, dem Psychodrama und der themenzentrierten Interaktion usw. zu einer der gängigsten Methoden.

Eine Weiterentwicklung der „Werkzeuge“ des NLP findet vor allem außerhalb des Lehrbetriebes, in der Anwendung statt. Seit Anfang der 80er ist NLP auch in Europa präsent, verschiedene Ausbildungsinstitute bieten unterschiedliche Ausbildungsabschlüsse an, welche heute bezüglich Inhalten und Ausbildungsdauer über nationale Verbände festgelegt sind.

Was ist NLP genau, um was geht es?

Wer beruflich mit Kommunikation zu tun hat für den ist NLP heute ein bedeutsames Konzept für Kommunikation und Veränderung. Seine Anwendung hat die Stärkung der inneren Ressourcen zum Ziel. NLP kann man beschreiben als die Struktur subjektiver Erfahrung. Es untersucht die Struktur, bzw. „Programmierung“, welche durch die Interaktion zwischen dem Gehirn (Neuro), der Sprache (linguistic) und dem Körper abläuft. Diese Interaktion kann sowohl effektives als auch ineffektives Verhalten hervorrufen.

Robert Dilts ist einer der wichtigsten Entwickler des NLP. Er bezeichnet es als „ “… Verhaltensmodell und ein System klar definierter Fähigkeiten und Techniken, das von John Grinder und Richard Bandler im Jahre 1975 begründet wurde.“

NLP-Axiome / Glaubenssätze

Die folgenden NLP-Axiome (oder Glaubenssätze) sind die nicht überprüfbaren Grundannahmen von NLP und somit die tragenden Elemente. Sie verweisen durchgängig auf ein hoffnungsvolles/positives Menschenbild.

Als wichtigste Annahmen gelten nach einer Zusammenfassung von Thies Stahl:

1. Menschen reagieren auf ihre subjektive Abbildung der Wirklichkeit und nicht auf die äußere Realität.

2. Geist und Körper sind Teile des gleichen kybernetischen Systems und beeinflussen sich wechselseitig.

3. Viele Verhaltensmöglichkeiten sind wichtig, weil ein System immer von dem Element kontrolliert wird, das am flexibelsten ist.

4. Ein Mensch funktioniert immer perfekt und trifft stets die beste Wahl auf der Grundlage der für ihn verfügbaren Informationen.

5. Jedem Verhalten liegt eine positive Absicht zugrunde, und es gibt zumindest einen Kontext, in dem es nützlich ist.

6. Das Ergebnis von Kommunikation ist das Feedback, das der Einzelne bekommt; Fehler oder Versagen gibt es nicht.

7. Kann ein Mensch lernen, etwas Bestimmtes zu tun, können es grundsätzlich alle Menschen.

8. Menschen verfügen über alle Ressourcen, die sie brauchen, um eine von ihnen angestrebte Veränderung zu erreichen.

Nach Robert Dilts Auffassung, sind alle Modelle und Techniken des NLP aus der Kombination der ersten beiden Annahmen entwickelt worden.

Vereinfacht ausgedrückt kann man diese drei wichtigsten Annahmen auch so formulieren:

  • “Die Landkarte ist nicht das Gebiet.” – wir schaffen uns ein Modell der Welt – unsere persönliche „Landkarte“. Diese persönlichen Landkarten werden nicht nach “richtig oder falsch” beurteilt. Trotzdem kann mache Landkarten nützlicher als andere sein. Wir können unsere Landkarten daraufhin überprüfen und gegebenenfalls ändern.
  • “Menschen treffen immer die für sie bestmögliche Wahl.”
  • “Jedes Verhalten hat positive Absicht.“

Die aufgeführten Grundannahmen sollen nicht als „Wahrheiten“, sondern als nützliche und veränderbare Bestandteile gesehen werden, weshalb sie auch ergänzt werden können.

Kernbegriffe des NLP: „Beliefs“, „Glaubenssysteme“, „Meta – Programme“ und Modelle

Beliefs, Glaubenssysteme und Meta-Programme sind elementare Begriffe im NLP
„Beliefs“ oder Glaubenssätze meinen die individuelle Einstellung, die ein Mensch zu einem Sachverhalt oder einer Person oder auch zu sich selbst hat.

Beliefs können mit NLP verändert werden. Es wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass jeder Mensch sich mit diesen Glaubenssätzen/Beliefs seine eigene Wahrheit herstellt. Diese Glaubenssätze sind teilweise nützlich und förderlich, können aber auch hinderlich sein. NLP hilft mit seinen verschiedenen wirksamen Methoden, gewünschte Veränderungen bei Klienten und Coaches herbeizuführen.

Der erste Schritt ist das zugänglich – machen des Glaubenssatzes, danach kann mit verschiedenen geeigneten Methoden an der Auflösung des hinderlichen Beliefs weitergearbeitet werden. Im Laufe dieses Prozesses entwickelt sich eine nachhaltige Veränderung der Einstellung/Haltung des Klienten oder Coaches.

Beliefs haben also nichts mit religiösem Glauben zu tun, sind eher die Beschreibung der individuellen Wahrheit eines jeden Menschen. In der NLP-Ausbildung werden Techniken entwickelt, wie man (unerwünschte) Glaubenssätze verändern kann.

„Glaubenssysteme“ – die „innere Landkarte des Menschen“

Mit Glaubenssystemen im NLP ist sozusagen die innere Landkarte eines Menschen gemeint. Sie beschreibt alles, was der Mensch für sich und seine Umwelt für wahr hält, neben seiner ideologischen und religiösen Überzeugung. Die Glaubenssätze/Überzeugungen sind der äußere Ausdruck dieser inneren Landkarte.

Überzeugungen werden als Ich-Botschaften ausgedrückt, als Verallgemeinerung (Generalisierungen) über eine Beziehung zwischen Erfahrungen.

Sind diese Überzeugungen einschränkend, hilft NLP diese aufzulösen oder zu verändern, um ein neues Verhalten möglich zu machen. Viele Überzeugungen die einem sagen was unmöglich, oder sinnvoll, bzw. unsinnig ist, sind gelernt, geerbt/übernommen oder selbst entwickelt.

„Dies muss man so oder so machen …“ Diese Art der Formulierung wird oft genommen wird, wenn man eine Überzeugung ausdrücken will, die man für eine selbstverständliche Tatsache hält. Vieles was wir an Überzeugungen mit uns herumtragen, schränkt uns ein, speziell in der eigenen Entfaltung. Diese Überzeugungen haben dann den Effekt der „sich selbst erfüllenden Prophezeiung“.Im negativen Sinne verhindern sie so das Eintreten einer Veränderung.

“Wenn Menschen wirklich glauben, dass sie etwas nicht können, werden sie unbewusst einen Weg finden, das Eintreten einer Veränderung zu verhindern. Sie werden einen Weg finden, die Ergebnisse so zu interpretieren, dass sie mit ihren bestehenden Überzeugungen übereinstimmen” (Identität, Glaubenssysteme und Gesundheit, Robert B. Dilts S.20)

Das Auflösen von einschränkenden Glaubenssätzen ist deshalb eine wichtige Methode zum Beenden limitierender Folgen. Überzeugungen spielen sich auf einer hohen logischen Ebene ab, darum haben Veränderungen in dem Bereich weitreichende Konsequenzen.

„Meta-Programme“ – personenspezifische Wahrnehmungsfilter

Unser Meta – Programm (Informationsverarbeitungsmuster) bestimmt den Umgang mit Informationen, ob wir sie bemerken, wie wir sie verzerren, löschen oder generalisieren, bestimmt die Qualität unserer Erfahrung und darüber, was uns interessiert.

Generell wirken Meta-Programme wie spezielle Filter, die jede Information aus der Außenwelt bearbeiten, formen und gestalten, der wir erlauben nach innen zu gelangen. Meta-Programme sind wie eine Tür, die uns erlaubt, mit der Welt draußen zu interagieren. Die Tür bestimmt, was von der Welt draußen zu uns herein dringt. Trotzdem man gemeinhin glaubt dies sei nicht zu beeinflussen, kann man diesen Filter verändern.

Für bestimmte Aufgaben oder Tätigkeiten sind bestimmte Meta-Programm-Muster unterstützend und weniger unterstützend, fördern oder behindern. Nach Rodger Baileley sind Meta – Programme der Status-Report, in welcher Form Menschen auf eine gegebene Situation reagieren. Das Anwenden unterstützender Meta-Programme wird in der Wirtschaft und im Kommunikationsbereich verstärkt umgesetzt.

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Was alle Erfolgreichen miteinander verbindet

Was alle Erfolgreichen miteinander verbindet

Nov 28

Was alle Erfolgreichen miteinander verbindet, ist die Fähigkeit, den Graben zwischen Entschluß und Ausführung äußerst schmal zu halten.

Was alle Erfolgreichen miteinander verbindet
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Richtig atmen mit der Drei-Phasen-Atmung

Richtig atmen mit der Drei-Phasen-Atmung

Okt 03

Die meisten Menschen atmen zu kurz und flach. Die Folgen sind ein geringer Sauerstoff- und Kohlendioxidtransport und damit eine vermehrte Säurebildung infolge von Kohlendioxid-Rückständen im Organismus. Durch einen Sauerstoffmangel kommt es zur Unterversorgung von Körpergeweben und Organen. Eine vernachlässigte Atmung vermindert die Lebenskraft und macht den Körper für Krankheiten anfällig, die Lebenserwartung sinkt. Das Ergebnis sind verkümmerte Atmungsorgane, ein eingesunkener Brustkorb, schmale Schultern, Krankheiten wie Asthma, Blutdruck-Probleme, Arterienverkalkung, Zuckerkrankheit, Depressionen sowie ganz allgemein Stoffwechselbeschwerden.

Die rhythmische vollständige Drei-Phasen-Atmung

Wenn nicht anders empfohlen, können Atmungsübungen stehend, sitzend oder liegend ausgeführt werden und dies stets nüchtern, oder wenigstens vier bis fünf Stunden nach einer Mahlzeit. Bei allen Atemübungen achten wir auf eine gerade Haltung der Wirbelsäule.

1. Die drei Phasen der Einatmung

Nach einer kräftigen Ausatmung beginnen wir mit der Einatmung. Damit die Lungen optimal gefüllt, erweitert und ausgedehnt werden können, sollte man langsam und tief einatmen.

Die erste Phase umfasst die Bauchatmung

Während wir durch die Nase einatmen, konzentrieren wir unser Bewusstsein in den unteren Teil der Lunge, bis ein Druck auf das Zwerchfell (Diaphragma) wahrnehmbar wird. Dieses wiederum übt einen leichten Druck auf die Bauchorgane aus, die dadurch massiert werden. Mit der Wölbung des Diaphragmas nach unten wölbt sich der Bauch nach außen, wodurch eine optimale Füllung der unteren Lunge gewährleistet wird. Um diese Bewegungen besser wahrnehmen zu können, ist es für Anfänger angezeigt, beide Hände auf den Nabel zu legen. Eine tiefe Einatmung füllt die Lungen bis tief hinunter zu den letzten Lungenbläschen (Alveolen).

Die zweite Phase beinhaltet die mittlere Atmung

Nachdem die unteren Regionen der Lunge optimal mit Luft gefüllt wurden, erweitern wir den unteren und mittleren Teil des Brustkorbes, indem wir die Luft weiter nach oben strömen lassen. Wir machen uns die Ausdehnung der mittleren Rippen bewusst.

Die dritte Phase enthält die obere Atmung

Die Luft wird nun in die oberen Lungenspitzen gesaugt. In der Folge kommt es zu einer vollen Aufwölbung der Brust und zum Anheben des Schlüsselbeins sowie der Schultern. Wir sollten so viel Luft einsaugen, wie in der erweiterten Lunge Platz findet. Aber keinen Zwang ausüben. Beim Füllen der oberen Lungenflügel zieht sich der Bauch wie von selbst ein und das Zwerchfell wird leicht nach oben gezogen.

2. Die Ausatmung

Wir atmen durch die Nase in der gleichen Reihenfolge aus wie beim Einatmen:

Zunächst wird mithilfe der Bauchmuskeln die Bauchwand eingezogen und dabei die verbrauchte, mit Kohlendioxid angereicherte Luft aus der unteren Region der Lunge ausgestoßen. Es hebt sich dabei das Zwerchfell, wodurch auch das Herz massiert wird. Danach wird durch Kontraktion der unteren und schließlich der oberen Rippenmuskeln die restliche Luft aus der Lunge entlassen. Schlüsselbein und Schulter senken sich in ihre Ausgangslage zurück. Bei der Ausatmung sollte möglichst wenig Luft in der Lunge zurückbleiben, um das in der Lunge verbleibende Kohlendioxid so gering wie möglich zu halten. Dies wird erreicht, indem man stets mehr ausatmet als einatmet. Die gesamte Atemübung sollte weich und zügig verlaufen.

Ergänzungen zu den Standard-Atemtechniken

Wenn das Einatmen unmittelbar der Ausatmung folgt, spricht man von der sogenannten Kreisatmung. In zahlreichen Yoga- und Atemschulen werden verschiedene Atemtechniken gelehrt. Beispielsweise können für unterschiedliche Zwecke während der Ein- und Ausatmung verschiedene Rhythmen praktiziert werden. Für Anfänger gilt meist: Acht Herzschläge während der Einatmung und die gleiche Anzahl während der Ausatmung zu zählen. Auch Pausen in unterschiedlichen Längen können zwischen Ein- und Ausatmen eingelegt werden. Solche Atemtechniken lassen sich im Beruf, Sport und in der Freizeit erfolgreich einsetzen. Regelmäßig praktizierte Atemübungen, kombiniert mit Sport und Gymnastik führen zu einer erheblichen Steigerung des Atemvolumens und fördern die körperliche, psychische und geistige Gesundheit sowie Vitalität im Allgemeinen.

Physiologie der Atmung

Über die Nase und Atemwege gelangt die Atemluft zu den Lungenbläschen. Von diesen diffundiert der Sauerstoff der Atemluft durch die fein verzweigten Blutgefäße hindurch, wo Erythrozyten (rote Blutkörperchen) den Sauerstoff an sich binden und diesen in die Körperzellen transportieren. Umgekehrt werden das in den Zellen anfallende Kohlendioxid sowie andere Stoffwechsel-Rückstände aus den Zellen über Erythrozyten in die Lunge abtransportiert. Die Verwertung des aufgenommenen Sauerstoffes vollzieht sich in den Zellen; das ist die eigentliche Energiegewinnung. Sie findet in den Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) statt. Dabei wird durch die sogenannte Phosphorylierung, wobei Adenosin-Di-Phosphat zu Adenosin-Tri-Phosphat umgewandelt und Energie frei.

Spirituelle Praktiken der Atmung

Wir füllen unsere Lunge mit einem vollen Atemzug und atmen die Luft nicht aus, bevor sie ihre wohltuende, segensreiche Wirkung ausgeübt hat. Wird die Luft zu früh ausgeatmet, kann die Lunge die in der Luft enthaltenen Kräfte nicht hinreichend verarbeiten, nicht genug assimilieren. Da liegt die Erklärung, warum viele Menschen oft müde, nervös und reizbar sind. Um uns das Maximum an gehaltvollen Elementen aus der Luft anzueignen, müssen wir diese in der Lunge komprimieren und zurückhalten. Schon beim Einatmen sollte man sich auf den Gedanken konzentrieren, alle nötigen Elemente wie Kalzium, Jod, Magnesium etc. aus der Luft in sich aufzunehmen.

Eine wirksame Übung für Geist und Spiritualität

In unserem geistigen Auge stellen wir uns beim Ausatmen vor, wir dehnten uns dermaßen aus, dass wir bis zu den Grenzen des Universums hinausragen. Beim Einatmen kommen wir dann zu unserem Selbst zurück, zu unserem Ego, das wie ein kaum wahrnehmbarer Punkt im Universum erscheint. Das ist der Schlüssel zu allen Rhythmen des Universums. Beim Einatmen nehmen wir Elemente des Weltraumes in uns auf, beim Ausatmen übertragen auch wir etwas von unserem Herzen und unserer Seele. Denn Ausatmen bedeutet auch verteilen, das Verteilen des Lichtes, das man in Gottes Nähe geschöpft hat.

Eine Licht bringende Atemübung

An einem ruhigen Ort und in bequemer Haltung atmen wir jeden Tag das Licht ein. Man stellt sich dabei vor, dass man bei jeder Einatmung das Licht in sich einziehen lässt. Das Licht, das noch viel subtilerer Art ist als das der Sonne, diese feinstoffliche alles durchdringende Quintessenz. Wir lassen diesem Licht in uns freie Bahn, damit es alle unsere Zellen und Organe erfülle. Dann lassen wir es beim Ausatmen hinausströmen und übertragen es in die ganze Welt, damit diese durch unsere Mitwirkung erleuchtet und geklärt werde. Man nimmt so das himmlische Licht auf und verteilt es unter die Menschen. Man sollte nicht nur auf sich selbst bedacht sein und alles für sich zurückhalten. Wer lernt, bewusst zu atmen, erleuchtet seinen Intellekt, erwärmt sein Herz und stärkt seinen Willen.

Richtig atmen mit der Drei-Phasen-Atmung
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Entdecke den Sinn des Lebens in 3 einfachen Schritten

Entdecke den Sinn des Lebens in 3 einfachen Schritten

Sep 28

In diesem Artikel werden wir das Konzept des Lebens und sein grundlegendes Prinzip diskutieren. Wir werden deine Gefühle und Optionen erkunden und am Ende wirst du ein verlässliches Werkzeug zur Hand haben, das du direkt in dein Leben einbinden kannst, um ihm eine sinnvolle Richtung zu geben.

Den Prozess, um den Sinn in deinem Leben zu entdecken, führt über 3 Schritte:

  1. Das Prinzip der freien Wahl verstehen.
  2. Dein grundlegendes Prinzip erschaffen.
  3. Dein Leben in Einklang mit deinem grundlegenden Prinzip bringen.

Das Prinzip der freien Wahl verstehen

Norman Vincent Peale sagte einmal: “Die größte Macht, die wir besitzen, ist die Macht der freien Wahl. Wenn du unglücklich bist, kannst du dich dafür entscheiden, glücklich zu sein. Mit etwas Aufwand wirst du glücklich sein. Wenn du dazu tendierst, ängstlich zu sein, kannst du dich dafür entscheiden, Mut zu haben. Die ganze Richtung und die Qualität jedermanns Leben ist bestimmt durch die Entscheidungen, die er trifft.“

Wählen, entscheiden ist die wichtigste Aktivität deines Geistes, denn durch das Treffen einer Wahl teilst du deinem Unterbewusstsein deine Wünsche und Begierden mit. Sobald dein Unterbewusstsein deine Wünsche kennt, wird es alles tun, um sie in deinem Leben zu manifestieren. Jede Wahl, die du in deinem Leben triffst, wird dein Ziel. Und wenn es dir ernsthaft damit ist, gibt es keinen Grund, warum du es nicht erreichen solltest.

Unentschlossenheit andererseits kann nicht nur Frustration und Ängste hervorrufen, sondern auch dein Unterbewusstsein darüber verwirren, was du eigentlich willst. Es ist wichtig, dass du deine Entscheidungen im Einklang mit deinen wirklichen Wünschen und Begierden triffst.

Viele von uns lassen andere für sich die Wahl treffen oder treffen ihre Entscheidungen mit Blick darauf, was sie denken, was „korrekt“ sei, selbst wenn es gegen ihre ureigensten Wünsche ist. Was richtig für jemand anderen ist, muss nicht richtig für dich sein, und um das herauszufinden, hör darauf, was dein Herz sagt.

Um zu starten, erstell eine Liste mit Dingen, die dich interessieren, die dich schon immer unterhalten haben, die dich besser fühlen lassen, die dich inspirieren, voranzugehen, egal auf welche Probleme du triffst. Magst du, kreativ zu sein, dich zu bewegen? Magst du die Natur, magst du das Meer? Gefällt es dir, anderen zu helfen? Ziehst du eine Befriedigung daraus, einen Unterschied in anderer Menschen Leben herbeizuführen?

Was auch immer dich interessiert, schreib es auf in deiner Liste: Dinge, ich gerne mache.

Und zu jedem Punkt in deiner Liste denk darüber nach und schreib es auf: Was ist es, was du daran so magst und warum? Und wie könntest du damit Geld verdienen und damit deinen Lebensunterhalt verdienen?

Dein grundlegendes Prinzip erschaffen

Der nächste Schritt auf deiner Entdeckungsreise zu deinem Sinn im Leben, ist deine zuvor erstellte Liste durchzugehen, und nach etwas Ausschau zu halten, das sich wiederholt. Das muss nicht platt direkt im Text stehen. Versuch zu assoziieren.

Was auch immer es ist, versuch das zentrale Thema in den Dingen, die du magst, zu identifizieren. Versuch dann, dieses Thema in einen kurzen, präzisen Satz zu fassen. Das wird dein Leitspruch. Es kann sogar ein Zitat einer berühmten Persönlichkeit sein oder ein Kernsatz einer philosophischen Denkschule, die dich beeinflusst hast. Schreib diesen Leitspruch nieder.

Dein Leben in Einklang mit deinem grundlegenden Prinzip bringen

Der letzte Schritt dieser Reise besteht darin, deinen Weg mit deinem grundlegenden Prinzip in Übereinstimmung zu bringen. Unternehme erst kleine Änderungen in deiner Lebensführung, die das Prinzip stärker in dein Leben bringen.

Lebe das Prinzip jeden Tag und jede Sekunde. Es wird einige Tage dauern, aber dann wirst du den Unterschied in deiner Einstellung zum Leben bemerken. Der Sinn deines Lebens, ist glücklich zu sein mit dem, was du tust. Halte dir deinen Leitspruch vor Augen und triff deine Entscheidungen so, dass sie im Einklang damit sind. Der Rest wie Glück, Geld und Harmonie kommt dann von ganz allein.

Entdecke den Sinn des Lebens in 3 einfachen Schritten
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Anziehung – Ich hasse meinen Job

Anziehung – Ich hasse meinen Job

Sep 20

Arbeitest du in einem Job, den du nicht magst? Würdest du gerne kündigen und etwas Neues starten, aber hast Angst, im Anschluss nichts Besseres anzuziehen? Vielen Menschen geht es so und sie wissen einfach nicht, wie sie die Dinge beschleunigen können.

Hier ist der Trick: Der beste Weg, die Zeit in einer negativen Situation zu verkürzen, ist der, dich auf all das Positive, das du schon jetzt tun kannst, zu fokussieren. Wenn du etwas findest, das dir gefällt – selbst wenn es nur der regelmäßige Gehaltsscheck ist, der deine grundlegenden Bedürfnisse abdeckt -, wirst du anfangen, dich besser zu fühlen. Und wenn du dich besser fühlst, wird es einfacher für dich, noch eine andere Sache zu finden, die du an deinem Job magst.

Aber was, wenn du nicht einmal einen einzigen positiven Aspekt an deinem aktuellen Job finden kannst? Nun, so hart es klingt: Wenn du nicht deine Einstellung und dein Empfinden gegenüber deinem jetzigen Job änderst, wirst du ganz einfach nur weitere schlechte Jobs anziehen.

„Manchmal ist es einfacher, dich in eine neue Denkweise zu ‚handeln‘, anstatt dich in eine neue Handlungsweise zu denken.“ – Jo Berry, Autor

Raucher werden genau dieses Prinzip kennen. Wie lange denkt man darüber nach, aufzuhören und tut es doch nicht? Man will aufhören und ein Nichtraucher werden, wird es aber nicht.

Auch hier ist der Trick einfach: Fang an, so zu handeln, wie du sein möchtest. Deine Gedanken und Gefühle werden dir folgen. Wenn du mit dem Rauchen aufhören möchtest, dann fang an, wie ein Nichtraucher zu handeln. Ein simples Beispiel: Was macht ein Nichtraucher mit seinen Händen, wenn er auf den Zug wartet? Finde es heraus und tu genau dasselbe, wenn du das nächste Mal auf den Zug wartest.

Beobachte die Menschen, die schon das sind, was du sein möchtest, und schau dir ihre Verhaltensweisen ab. Ein ähnliches Prinzip kennt man im neurolinguistischen Programmieren.

Und auf deinen Job bezogen heißt das, dass du anstatt zu versuchen, dein Denken zu ändern, handle einfach wie jemand, der seinen Job mag. Handle anders und du wirst merken, wie viel besser du dich fühlst.

Sehr bald wirst du dich in einer sehr viel positiveren Gefühlslage befinden, die eine neue Schwingung bietet und entweder neue, andere Situationen in deinem aktuellen Job oder einen neuen Arbeitsplatz anziehen wird. Wer weiß, vielleicht fängst du am Ende sogar an, deinen Job zu lieben.

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